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Der 27 Hilfskonvoi war ein großer Erfolg Overath 1 bitte kommen hörten wir immer wieder aus den Lautsprechern unserer Funkgeräte. Overath 1 bitte kommen würden bestimmt auch gerne, die vielen immer noch Not leidenden Menschen sagen um von uns, der Humanitären Hilfe Overath e.V., etwas zur Linderung ihrer Not zu erhalten. Nach einer 6 Monate dauernden Vorbereitung startete am Sonntag den 12.8.2007 der 27 Hilfskonvoi der Humanitären Hilfe Overath e.V. Ziel des 27 Konvoi war Rumänien genauer gesagt ein Kinderheim in Petrosani im Süden des Landes und zwei Krankenhäuser in den Städten Sighetu Marmatiei und Viseu de Sus ,die in unmittelbarer Nähe zur Ukraine im Norden des Landes, in den Karpaten, liegen. Wie geplant startete der Konvoi um 8 Uhr in Overath. Vorbei an Frankfurt am Main, Nürnberg und Passau erreichten wir am Abend des 1. Tages Linz wo wir auf einem Zollhof in unseren Fahrzeugen übernachteten. Fernfahrer sind Frühaufsteher und deshalb ging es am nächsten Morgen um 6 Uhr wieder los. Wir passierten Wien, die Ungarische Grenze und fuhren weiter in Richtung Budapest wo sich der Konvoi teilte. 4 Fahrzeuge fuhren Richtung Süden nach Petrosania und der Rest Richtung Nordosten Richtung Viseu de Sus. Budapest war ein Erlebnis der besonderen Art speziell für die LKW Fahrer die wegen Gewichtsbeschränkungen nicht alle Straßen befahren dürfen. Es gelang uns dann doch, trotz einer fremden Sprache, uns an den ohnedies nur spärlich vorhandenen Hinweisschildern zu orientieren und unsere Route nicht aus den Augen zu verlieren. Die zweite Nacht verbrachten die Fahrer und Fahrzeuge mit dem Ziel Petrosani schon in Rumänien auf einem bewachten Rastplatz in Berettyóújfalu. Die Anderen Übernachteten auf dem Rastplatz auf der M3 in der Nähe von Füzesabony. Am nächsten Tag erreichten wir alle unsere Ziele und konnten mit dem Entladen der Lkws beginnen. An den 3 Entladestellen war nur an einer ein Gabelstapler mit Fahrer anwesend und wer schon einmal mitgeholfen hat einen LKW zu be- oder entladen der weis was es bedeutet nur mit Muskelkraft ca. 28 Tonnen je LKW zu bewegen. Während diees in Petrosani Freiwillge Helfer waren die uns unterstützten griff man in Sighetu Marmatiei kurzerhand auf das Personal und einige Patienten des Krankenhauses zurück. Besonders erwähnenswert ist das sich weder der Leiter der psychiatrischen Abteilung noch der leitende Chirurg zu schade waren aktiv ins Entladegeschehen mit einzugreifen. Wie würde dies hier und heute bei uns ausgesehen haben? Es gibt noch vieles zu tun! Und wir durften uns vor Ort davon überzeugen das es nicht ausreicht Vorschriften seitens der EU zu erlassen nein man muss aktive Hilfe zur Selbsthilfe leisten um an der schlechten von Entbehrungen geprägten Lebenssituation dieser Menschen etwas zu verbessern. Wir schätzen uns daher glücklich dass wir in Summe 101 100 kg Hilfsgüter für dies 3 Projekte an bedürftige Menschen übergeben konnten. Neben Fahrrädern, Kleidung, Waschmitteln, Lebensmitteln, Dingen des täglichen Bedarf für das Kinderheim in Petrosania waren es Baumaterialien, Medikamente, Kleidung und Krankenhausbedarf für die Krankenhäuser im Norden des Landes. Alle Hilfsgüter sind Spenden von Unternehmen und Privatleuten, die wir für die Arbeit der Humanitären Hilfe Overath e.V. begeistern konnten und denen wir an dieser Stelle einen ganz besonderen Dank aussprechen möchten. Ohne diese Spender wären wir nicht in der Lage gewesen Hilfe in diesen Dimensionen zu leisten. Es sollen aber auch die vielen Freiwilligen Helfer nicht vergessen werden die zum Gelingen dieses Konvoi maßgeblich beigetragen haben und oftmals auf einen Teil ihres Jahresurlaub verzichtet haben um aktiv an einem solchen Konvoi teilzunehmen. Der nächste Konvoi der Humanitären Hilfe Overath e.V. startet am 20. Oktober 2007 Ziel ist Kroatien. Wir bitten alle Leser uns weiterhin so aktiv zu unterstützen wie bisher. |
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