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200 Helfer packten an Das Konzept war schlicht genial, bei der fünften Benefiz-Oldie-Night. Im Festzelt schnupperten die Gäste Konzertluft, wer es lieber luftiger mochte, konnte sich draußen bei Biergartenatmosphäre vergnügen, ohne irgendetwas zu verpassen. Gleich 200 ehrenamtliche Helfer sorgten für das Gelingen, unter anderem von der Humanitären Hilfe Overath, der Freiwilligen Feuerwehr, den Steinenbrücker Schiffermädchen und der Raiffeisenbank (für die Kassenabrechnung). Auch die lange Theke im Zelt war von Fachkräften besetzt. So hatte die Gastwirtin Astrid Vogel für diesen Abend ihr Lokal ihrer Tante überlassen, eine weitere Thekenkraft war der Beigeordnete Bernd Sassendorf. An der Tombola gab es 150 Preise, gestiftet von den Overather Geschäftsleuten. Und natürlich spielten die vier Bands gagefrei. Wie schafft Organisator Norbert Kuhl es, so viele Menschen zu aktivieren? „Mir wurde mal von älteren Leuten gesagt, Ehrlichkeit, Offenheit und immer zu seinem Wort stehen, das sei das Wichtigste. Ich trage keine Rolex und kein Cordjäckchen, obwohl ich gegen diese Menschen nichts habe, aber mich kann man nachts um zwei Uhr anrufen, wenn man in Not ist, dann bin ich da.“ Mit dem Erlös der Veranstaltung organisiert die „Humanitäre Hilfe Overath e.V.“ zwei Hilfskonvois. Geliefert werden Einrichtungsgegenstände für ein Kinderkrankenhaus, ein Kinderdorf und ein weiteres Krankenhaus in Deva / Rumänien. Ein zweiter Konvoi geht nach Most / Bosnien. Norbert Kuhl: „Fünf Jahre wurde an dem Krankenhaus in Most gebaut. Nun ist es fertiggestellt, jetzt fehlt das Geld für Betten und Operationen.“ Auf der Bühne gaben die Bands ihr Bestes, damit möglichst viel Geld für die Konvois zusammen kam. Mit kölscher Mundart begeisterten „De Veedelsjunge“ aus Overath ihr Publikum. Urkomisch waren die „Väter der Liebe“, die ihre Kopfbedeckungen an die Songs anpassten und zum Beispiel bei „Badetag“ zu der mitreißenden Musik von „Surfin USA“ mit altmodischen Frauenbadehauben herrlich blöd aussahen. „The Birds“ machten ihrem Namen als bergische Stones alle Ehre und coverten fleißig Mick Jagger und Co. Ein weiterer Programmpunkt waren die „Labbese“, bevor DJ-Snoopy das Ruder übernahm.Quelle: Kölner Stadt Anzeiger (www.ksta.de) |
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